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		<title>Gespenstersonate in Semper Zwei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 21:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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					<h2 class="entry-title">Gespenstersonate in Semper Zwei</h2>
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				<div class="et_pb_text_inner">Von den über sechzig Dramen des bedeuteten schwedischen Autors August Strindberg (1849-1912) ist die  1906 entstandene scharfsinnige und kluge Gesellschaftsanalyse  „Spöksonaten“ sein schrillstes Werk. Als Bewunderer Ludwig van Beethovens ließ sich Strindberg von dessen Sonate d-Moll op. 31 Nr. 2 inspirieren und gab dem Drama eine kammermusikalische Sonatenform.<br />
In den 1980-er Jahren gewann die Berliner Festspiele GmbH den 1936 geborenen Komponisten und Musikwissenschaftler Aribert Reimann, für das Festival  eine Kammeroper zu komponieren.<br />
Über die Umstände der Auftragsvergabe konnte ich nur wenige Informationen gewinnen. Auch, ob die Wahl von Strindbergs „Spöksonaten“ vom Komponisten oder vom Auftraggeber ausging, war nicht zu eruieren. Das für mich merkwürdige Verfahren der Auftragsvergabe bleibt rätselhaft, weil Reimanns zwölftönige Methode mit ihrem zersplitterten Klang am Anfang der 1980-er Jahre eigentlich keine wirkliche Avantgarde mehr war. Mit seinem schwer erkrankten Freund Uwe Schendel (1953-1994), dem er nach dessen Tode die Vertonung von sieben Texten für Sopran und Orchester widmete,  schuf der Komponist das Libretto in deutscher Sprache.<br />
Mit welcher Situation sind wir konfrontiert: ein adliger Oberst, dessen Frau seit Jahren wie eine Mumie in einem Wandschrank haust, deren schöne, kränkliche Tochter aber ehebrecherisch mit dem Direktor Hummels gezeugt worden war, und die verflossene Verlobte des Direktors treffen im großbürgerlichem  Haus des Oberst aufeinander, um gemeinsam zu soupieren. Ein Student, der mit Verstorbenen kommuniziert, erfährt nach einem traumatischen Rettungseinsatz von einem ermordetes Milchmädchen und trifft den Direktor Hummel, den „Alten“. Dieser führt ihn mit dubiosen Absichten  in diese Gesellschaft. Der Student Arkenholz  beginnt seine Ermittlungen, verliebt sich in die Tochter, scheitert aber.<br />
Im Verlaufe des Essens kommen sukzessive die verborgenen Geheimnisse der Beteiligten ans Licht, öffnen sich deren tiefen Abgründe, so dass das Treffen zu einer schonungslosen Abrechnung für Alle wird. Keiner der Beteiligten kann seine Ziele verwirklichen. Der Mörder wird in den Suizid getrieben.<br />
Mit ihrer Inszenierung  zielte Corinna Tetzel auf die durchaus aktuellen Aspekte der literarischen Vorlage und setzte den merkwürdigen Zwitter von Mystizismus und Okkultismus des August Strindberg als psychologisch aufgeladenes Sozialdrama um, arbeitet dabei psychologische Spitzfindigkeiten heraus.<br />
Die Figuren, die sich innerlich fremd sind, erlauben der Regie, zwanglos Distanz zwischen ihnen einzuhalten und das Bühnengeschehen zwischen Grotesk und traumhaft zu belassen. Daraus entwickelte sich eine interessante Personenführung zwischen intensiven Bewegungen und marionettenhaften Gebarungen.<br />
Die Bühne von Judith Adam und Jürgen Fahlbusch wurde von  drei übereinander angeordneten kreisrunden Podesten gebildet. Um diese Podeste waren  scheinbar anarchisch Abtrennungen, Durchbrüche, Spiegel etc.  angeordnet, die zur Schaffung wechselvoller Spielräume gezielt herumgeschoben wurden.<br />
Auf und vor dieser Podest- Anordnung bewegten sich die Sängerinnen, die Sänger und die zum Teil schwer zuzuordnende Komparserie.<br />
Die bei „Semper Zwei“ fehlende Distanz zu den Agierenden bezog die im Halbkreis um diese Podest Anordnung  gruppierten Sehenden und Hörenden in das Bühnengeschehen unmittelbar ein, erlaubt ihnen eine individuelle Bewertung der Affären.<br />
Die Kostüme verorteten den Hergang ohnehin in der Gegenwart.<br />
Bei aller Skurrilität zwang  uns diese Situation zur Reflexion, ob wir uns näher am Studenten, am Oberst oder gar an den Bediensteten vermuten.<br />
Die Instrumentalisten des Projektorchesters waren hinter dem linken Publikumsbereich angeordnet.<br />
Die aus Korea stammende Yura Yang führte das hinter dem linken Publikumsbereich angeordnete Projektorchester und die neun Solisten sicher durch Reimanns Partitur-Irrgarten. Bei der Umsetzung der kruden Psychologie der Geschichte setzte sie auf die Klangwirkung der Instrumente in extremen Lagen. Wie improvisierend hingeworfene Details wechselten mit den jeder Figur begleitenden Melodielinien.<br />
Mit immer wieder verblüffenden Kombinationen legte sie psychologische Ebenen frei, setzte den Dissonanz-Reichtum der Partitur fesselnd, leidenschaftlich  und akribisch um. Dabei gelang es Yura Yang, die Sänger bei den unglaublich schwierigen Passagen so weit als möglich zu unterstützen.<br />
Ein präsentes Sängerensemble gewährleistete den Erfolg des Premierenabends.<br />
Mit einer prachtvollen Stimme und düsterer Durchschlagskraft gestaltete der Amerikaner Andrew Nolen den Intriganten, Verführer und Mörder Direktor Hummel, wenn er sich zum selbsternannten Richter aufspielte. Mit massiv betonten Argumentationen deckte er scheinbar schonungslos die Geheimnisse der Beteiligten auf, bis er sich verhedderte, selbst auf der Anklagebank landet und sein eigenes Ende heraufbeschwört.<br />
Schneidig und stimmlich präsent versuchte Jürgen Müller die Abgründe des Obersts zu verschleiern. Mit einer wohlanständigen Fassade, er trug seine Orden sogar auf der Unterwäsche, versuchte er den Verführer seiner Frau zu vernichten, kommt dabei selbst in Schwierigkeiten.<br />
Die Ehefrau des Obersts, die papageienhaft agierende Mumie, war von Sarah Alexandra Hudarew zu einer beklemmenden Studie gestaltet worden: zwischen dem psychischen Elend der verlebten Frau, dem grotesken Irrsinn der Greisin und der brutalen Erkenntnis eines frustrierten Lebensrückblicks zeichnete sie eine der typischen Frauenfiguren Strindbergs. Trotzdem ermöglichte ihr die Inszenierung die Kraft, ihren ehemaligen Geliebten und Vater der ehebrecherisch entstandenen Tochter zu vernichten.<br />
Einen ernsthaften Aspekt brachte die aus Pulsnitz stammende Jennifer Riedel mit der Gestaltung der bedeutsamsten Frauengestalt des Abends in die Oper. Die Tochter der Mumie und des Direktors Hummel, das Fräulein, bleibt unfähig, sich aus dem unheilvollen Trug  ihrer Existenz zu lösen. Sie bleibt ihre Bindung  an die Hyazinthen treu und vermag sich nicht zu ihrer Liebe zum Studenten zu bekennen. Mit bezwingend halsbrecherischen Koloraturen, verkörperte sie eindrucksvoll das zerbrechliche Zwischenwesen.<br />
Im Figurenarsenal leisten die Dienerfiguren mit ihren geschwätzig komödiantischen Aufgaben einen Anteil an der Gesellschaftskritik der Aufführung,  wenn über sie der Zuhörer jenes erfuhr, was ihre Herrschaften zu verschweigen versuchten.<br />
Aalglatt, schmierig gespielt und gesungen kam der Bedienstete des Oberst Bengtsson von Matthias Henneberg daher, während das Faktotum des Direktors Hummel, als Johansson der Tenor Philipp Nicklaus, undurchschaubarer, unterwürfiger angelegt war, wenn er vergeblich den Studenten Arkenholz vor den Machenschaften seines Dienstherren zu warnen versuchte.<br />
Den Studenten, der in die von Neid, Missgunst, Lug und Trug zusammengekittete Gesellschaft einbrach, hatte Aribert Reimann mit einigen Gesangspassagen ausgestattet, die  Grenzen eines Tenors übersteigen. Der aus Hechingen/Hohenzollern stammende Michael Plumm provozierte mit der extremen Höhenlage der Partie des Studenten Arkenholz die Geisterschau. Die Destruktionen der Geistergesellschaft hielt er  mit Würde durch und schuf die Voraussetzung für eine Umkehrung der Verhältnisse.</p>
<p>Weitere Hinweise auf Strindbergs Frauenbild boten die  Mezzosopranistinnen Milena Juhl als die verflossene Verlobte des Direktors, die allerdings vom Oberst verführt gewesen war, und Eva Maria Summerer in der Rolle der Köchin: die unverheiratete Frau bleibe im Dunklen, während die andere als aufreizende Vampirin, als blutsaugende Mitwisserin der Geheimnisse der Macht als Gegenprinzip des Lebens agiert.<br />
Ungeachtet dessen erlaubte die Regie der dunklen Dame, dass sich Milena Juhl lasziv auf den Studenten stürzte.<br />
Die die unglaublich dichte Aufführung war gleichsam verwirrend wie berührend. Es war nie langweilig. Etwas passierte immer.<br />
Eine starke Leistung des Ensembles dem langer Beifall dankte.</div>
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		<title>Kostenfreie Kinderbetreuung bei Vormittagskonzerten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2018 00:00:30 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir bieten auch für das Konzertjahr 2018/2019 wieder an allen Vormittagsterminen (11:00 Uhr) von Symphoniekonzerten und Sonderkonzerten eine kostenfreie Kinderbetreuung an. Somit können Eltern kleinerer Kinder (3 bis 7 Jahre) an den Konzerten der Staatskapelle teilnehmen und diese unbeschwert genießen. Sie wissen ihre Kinder in bester Obhut.</p></div>
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		<title>Reise zur GP der „Tosca“ anlässlich der Salzburger Osterfestspiele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Apr 2018 10:00:10 +0000</pubDate>
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					<h2 class="entry-title">Reise zur GP der „Tosca“ anlässlich der Salzburger Osterfestspiele</h2>
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				<div class="et_pb_text_inner">Man kann wohl, ohne Übertreibung, die Reise unseres Freundeskreises in die Mozartstadt Salzburg als „Highlight“ ansehen. Am 20.03. trat die große Reisegruppe in Dresden die Busreise an, um die Generalprobe von Puccinis ‚Tosca‘ am 21.03. mit der Sächsischen Staatskapelle unter Leitung ihres Chefdirigenten Christian Thielemann erleben zu können. Es waren schöne und gesellige Tage mit viel Musik, interessanten Führungen durch die Stadt und das Domquartier sowie einem geselligen Zusammensein bei Empfang und Abendessen in einem Barockpalais.</p>
<p>Bereits am Abend unserer Ankunft erlebten wir alle „unsere Musiker“ bei „Ohne Frack auf Tour – Edition Salzburg“. In der lockeren Atmosphäre der diversen „Beiseln“ (Kneipen) konnten so unter den Freunden viele persönliche Kontakte geknüpft bzw. intensiviert werden.</p>
<p><a href="https://gfskdd.de/venusbrustchen-nannerl-und-die-rache-der-salzburger">Unseren Reisebericht finden Sie hier</a></p>
<p>Als zusätzliches unerwartetes ‚Bonbon‘ erhielten wir dankenswerterweise noch die Möglichkeit, die Probe des Orchesterkonzerts I der Sächsischen Staatskapelle unter der Leitung von Christian Thielemann mit der Cello-Solistin Sol Gabetta mitzuerleben.</p>
<p><a href="https://gfskdd.de/probenbesuche-tosca-und-orchesterkonzert">Einen ausführlichen Konzertbericht finden Sie hier</a></p>
<p>Wir danken allen Mitreisenden, die uns freundlicherweise ihre Reisefotos zur Veröffentlichung zugeschickt haben. Leider konnten wir nicht alle veröffentlichen, was wir bedauern.</div>
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		<title>Probenbesuche: »Tosca« und Orchesterkonzert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 12:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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					<h2 class="entry-title">Probenbesuche: »Tosca« und Orchesterkonzert</h2>
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				<div class="et_pb_text_inner">Zu den Dresdner Generalproben können die Freunde der Sächsischen Staatskapelle zwar (fast) immer kommen, ein Besuch derselben in Salzburg ist jedoch etwas Besonderes. Erst recht, wenn er zusätzlich noch eine Opernprobe einschließt.</p>
<p>»Tosca« stand am 24. März auf dem Programm der Salzburger Osterfestspiele. Die Staatskapelle, Christian Thielemann und die Sänger wurden einhellig gefeiert, die Inszenierung diskutiert. Drei Tage zuvor hatte der Freundeskreis Gelegenheit, das Ganze schon einmal in Augen- und Ohrenschein zu nehmen.</p>
<p>Geprobt wurde – wie üblich – eigentlich nicht mehr, vielmehr hatten das Inszenierungsteam (Michael Sturminger / Inszenierung, Renate Martin und Andreas Donhauser / Bühne und Kostüme) sowie Christian Thielemann die Produktion fertig einstudiert, so dass es einen Durchlauf ohne Unterbrechung geben konnte. Wenige Reihen vor dem Freundeskreis saß übrigens Jonas Kaufmann, der die Probe interessiert verfolgte, vielleicht seiner Münchner Bühnenpartnerin Anja Harteros wegen?</p>
<p>Auf jeden Fall begeisterten die Sänger und das Orchester zur Probe ebenso wie später auf der Premiere. Anja Harteros war als Tosca phantastisch und agierte ganz offensichtlich ohne »angezogene Handbremse«. Selbst liegend konnte sie mit feinem Timbre betören, vereinnahmen, emphatisch glühen. Die Gefühlspallette ihrer Tosca reichte von zartliebend bis zornig, auf jeden Fall war sie leidenschaftlich. Ludovic Tézier brillierte mit seinem Schauspiel als fieser Polizeichef Scarpia – umwerfend, so schuftig, so genial! Nicht minder beeindruckte Aleksandrs Antoņenko, auch wenn er für die Probe vielleicht nicht alles gab, sondern noch »mit Kalkül« sang.</p>
<p>Christian Thielemann entlockte dem Orchester seine ganze Farbenpracht, leuchtete die Szenen stimmungsvoll aus und »beschallte« das riesige Festspielhaus auch akustisch erstklassig. Übermäßig süßliches Auskosten liegt ihm nicht, schwelgen ja, aber mit dem richtigen Maß. Das sahen (hörten) viele der Freunde wie auch der Premierenbesucher und Kritiker so. Dennoch lässt sich über Geschmack streiten, denn gerade im Übermaß des Süffigen sehen manche die »Italianità«, andere halten es für Kitsch.</p>
<p>Weit mehr Diskussionen gab es um die Produktion bzw. einzelne Bilder der Inszenierung. Michael Sturminger hatte die Handlung ins jetzige Rom verlegt, was in beindruckend schönen Bühnenbildern, die in dem Palazzo Farnese nachgebildeten Räume und auf das Dach eines Palastes führten. Auch einen Mafioso-Bezug setzte Michael Sturminger nicht einfach billig um, sondern hatte Gesten und »Codes« der Clans detailliert einstudiert, wie in Italien lebende Freunde bestätigten – die Personenregie war also durchdacht. Dagegen konnte man sich bereits an der Eingangsszene, der Schießerei in einer Tiefgarage, »stoßen«. Christian Thielemann hatte vor Probenbeginn per Mikrophon vor den »Geräuscheffekten« gewarnt. Ging es wirklich darum, dass niemand erschreckte, oder war dies eine Form der Distancierung? Darüber waren sich die Probenbesucher durchaus nicht einig.</p>
<p>Angeregte Diskussionen gab es auch um das Ende: der Einsatz von Kindersoldaten, welche in einer Art Ausbildungsinternat (dem Palazzo) leben und die Exekution vornehmen müssen, bildete für die einen unsere Realität (bzw. einen Teil davon) ab, für die anderen war es ein unnötiger und überzogener Schockeffekt, der dem Werk nicht entspricht. Doch der »Clou« der Inszenierung (war es denn einer?): Tosca sticht Scarpia zunächst das Messer in die Brust (oder wohl mehr in den Bauch). Am Ende des zweiten Aktes, als sich der Vorhang schloss, bewegte sich Scarpia plötzlich wieder. Was eine Unbedachtheit Ludovic Téziers während der Probe gewesen sein könnte (zu früh bewegt, als der Vorhang noch nicht vollständig geschlossen war), erwies sich später als Absicht: im letzten Bild schleppte sich der zwar schwer verwundete, aber lebende Scarpia auf die Tachterrasse, Tosca und er schossen mit Pistolen aufeinander und töteten sich gegenseitig – uff!</p>
<p>Übrigens war »Tosca« diesmal nicht Teil einer Koproduktion und wird deshalb nicht nach Dresden übernommen. In der Semperoper gibt es im April die nicht mehr ganz frische Inszenierung von Johannes Schaaf aus dem Jahr 2009. Das Trio Thielemann, Antoņenko und Tézier bleibt nach Salzburg zusammen, Anja Harteros kommt leider nicht, dafür aber die fabelhafte Adrianne Pieczonka – das sollte man nicht verpassen!</p>
<p>Thielemann lässt die Beine baumeln</p>
<p>Einen Tag später dann fand eine Probe zu den Orchesterkonzerten statt. Und hier erlebten die Besucher den Chefdirigenten der Staatskapelle so locker und gelöst wie selten (er ließ tatsächlich einmal die Beine baumeln), was ihn nicht davon abhielt, zielgerichtet und akribisch zu arbeiten. Zunächst spielten Sol Gabetta und das Orchester erstmalig zusammen – Schumanns Cellokonzert in bestem Einverständnis. Danach ging es, das Werk vom Ende zum Anfang betrachtend, durch einzelne Abschnitte. Das klang schon sehr harmonisch und ließ den Romantiker Schumann atmen. Beste Stimmung also unter den Musikern – Sol Gabetta probte anschließend noch das wohl als Zugabe geplante »El cant dels occels« (Gesang der Vögel) von Pablo Casals mit der Cellogruppe.</p>
<p>Entgegen der ursprünglichen Vereinbarung, den Besuch der Freunde auf das Konzertstück zu beschränken, konnten wir nun sogar noch bleiben. Auf dem Programm stand jetzt Gustav Mahler 3. Sinfonie (noch ohne Chor und Solistin). Und es war noch (!) besser, als es schon in Dresden gewesen ist! Von wegen »Probe«…</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Text: Dr. Wolfram Quellmalz<br />
Bilder:M. Creutziger (Tosca/Sol Gabetta), Peter Sommer</div>
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		<title>Venusbrüstchen, Nannerl und die Rache der Salzburger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 10:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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					<h2 class="entry-title">Venusbrüstchen, Nannerl und die Rache der Salzburger</h2>
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				<div class="et_pb_text_inner">Ein besonderes Menü oder: Versuch eines Reiseberichtes</p>
<p>Wie passt das zusammen:&nbsp;<i>Salz</i>burg und Süßes? Das Salz ist für die bis auf die Jungsteinzeit zurückgehende Stadt, die mit dem Abbau desselben großgeworden und zu Geld gekommen ist, lange wichtig gewesen. Mit dem wertvollen Handelsgut überstand sie manche Krise, blieb sogar im Dreißigjährigen Krieg unbeschadet – das Erzherzogtum war neutral. Die kostbare Fracht wurde früher via Fluss (die Salzach) bis nach Böhmen geliefert. Heute spielen die alten Bergwerke allerdings eher eine touristische Rolle.</p>
<p><i>Salz</i>burg – vielleicht gab es zu Mozarts Zeiten noch gar nichts Süßes hier? (Antwort: Doch! »Venusbrüstchen« zum Beispiel, ein feines Zuckerbäckerwerk aus Maronencrème, Mozart soll sie geliebt haben. Und »Mehlspeisen« waren selbstverständlich auch schon verbreitet.) Die »Mozartkugeln« sind jedenfalls&nbsp;<i>nicht</i>&nbsp;von Wolfgang Amadé Mozart erfunden worden, und gekannt hat er sie ebensowenig – sie kamen erst einhundert Jahre nach dem Tod des Meisters. Der Konditor Paul Fürst kreierte sie 1891 im Andenken an den Komponisten. Einzigartig und unvergleichlich sind sie, doch da Paul Fürst den Namen »Mozartkugeln« nicht geschützt hat, gibt es sie heute auch von vielen anderen Konditoren – Rebers, Mirabelle, Holzermayr… und sogar von Halloren! Aber die besten – sagen die Salzburger – seien nach wie vor jene vom Fürst, wie damals mit der Hand und nach dem Originalrezept gefertigt.</p>
<p><b>Erster Gang (statt Gebackener Grießknödelsuppe)</b></p>
<p>Am frühen 20. März, einem Dienstagmorgen, brach eine Reisegruppe des Freundeskreises vom Hotel »Taschenbergpalais« aus auf nach Salzburg. 73 Reisende – nach den ersten Ausfahrten in Richtung Görlitz / Zgorzelec (April 2017) mit einem Shuttlebus und nach Breslau / Wrocław (Juni 2017) mit&nbsp;<i>einem</i>&nbsp;Bus waren nun deren zwei nötig – der Freundeskreis wächst und auch die Ausfahrten werden umfangreicher, in Entfernung und Dauer ebenso wie im musikalischen und künstlerischen Gehalt.</p>
<p>Auf der Hinfahrt wurde über verschiedene Originalitäten, nicht nur von Mozartkugeln, aber auch über »die Generation der Frauen, die ihren Männer zu Füßen liegen« und anderes trefflich reflektiert. Außerdem gab es eine Wiederbegegnung mit Stefan Mickisch: Auf der vom Veranstalterehepaar Richter mitgebrachten CD führt er vor, was in »Tosca« an motivischem Material zu finden ist. Diese Einführung war nicht nur musikalisch bereichernd und unterhaltsam (und sorgte für Kurzweil während der Fahrt), sie schlug auch – wie so oft in solchen Fällen – den einen oder anderen »Bogen«: &nbsp;der Opernerklärer wandelt auf der CD gewohnt abschweifend zwischen Komponisten und Werken; von Puccini zu Tschaikowski und Bach und bezieht – selbstredend! – Wagner natürlich mit ein. Zu seinem Vortrag gehört auch ein Vergleich der Glockenmotive in »Tosca« und »Tiefland«. Und hier klang die auf das Klavier übertragene Musik Eugen d’Alberts nicht wenig nach Arvo Pärt, dessen »Tintinnabuli« wir erst kürzlich in der Schlosskapelle lauschen durften.</p>
<p>Doch nicht nur um Musik drehten sich die Gespräche. Manche kamen offenbar vom Thema ab und überlegten, wieviel Unterröcke die Großmutter »damals« getragen hat (es sollen sieben gewesen sein, doch der Nachweis wurde nicht erbracht und auch über den betreffenden Urheber der Diskussion hüllen wir uns in Schweigen…).</p>
<p>Als spannend und bewundernswert erwies es sich, zu beobachten, wie ein Bus durch Salzburg gezirkelt wird. Denn Baustellen wie großzügig in der Innenstadt verteilte Fahrzeuge standen dem (im wahrsten Sinne des Wortes) mehrfach entgegen. Doch am Ende sind wir sehr gut durchgekommen (worden).</p>
<p>Eine Ankunft am späten Nachmittag konnte den Freundeskreis nicht davon abhalten, gleich zum ersten Programmpunkt aufzubrechen. »Ohne Frack auf Tour« heißt es seit 2016 in Dresden an einem Tag im Mai (in diesem Jahr wird es der 14. sein). Am 20. März gab es die Salzburger Premiere davon: neun Kneipen (hier: »Beiseln«) waren Gastgeber für neun Ensembles, die den Abend musikalisch launig ausgestalteten. Das kam gut an – den Wirten war die Musik willkommen, nicht wenige der Gäste pilgerten von Ort zu Ort, Schüler oder Studenten stellten ihre Tour live am Smartphone zusammen. »Ohne Frack auf Tour« heißt Staatskapelle einmal anders. Man tauschte das Repertoire – hin zu Jazz, guter Unterhaltungsmusik und Bearbeitungen – und der eine oder die andere auch das Instrument, spielte Viola statt Violine oder e-Piano statt Kontrabass. Es gab je ein Cello-, Horn- und Flötenquartett, ein »Fagottesdienst« redete den Zuhörern ins (musikalische) Gewissen, Mozart und Gershwin trafen sich beim Wein (Doch wo war das Backhendl? Mozart liebte Backhendl!), und der »Klaviersalon in Garmisch« mit Kompositionen (nicht nur) von Richard Strauss klang munter südamerikanisch und wienerisch – Aber darf man das denn, wienerisch klingen, so mitten in Salzburg? Und auch die »Radeberger Musikanten« riskierten so einiges, spielten sie doch und sangen von Tirol (!), aus Böhmen (!!) und vom »Sachsenland« (!!!) – was noch dazu eine Textverfälschung gewesen ist. Doch die Salzburger Gemeinde war nicht nur tolerant, sondern begeistert. Irgendwo blieb schließlich jeder hängen und lauschte bis zum Schluss. Für Siegfried Schneider (Solotrompeter der Kapelle) war es übrigens ein vorweggenommener Abschied, denn der bevorstehende Ruhestand wird zumindest den regulären Dienst beenden, was ja nicht heißt, dass er am Ende nicht doch – ohne Frack – wiederkommt. Andreas Priebst hat sein Cello offiziell schließlich auch schon »an den Nagel gehängt«, war aber mit der Capella Musica Dresden trotzdem auf der Tour.</p>
<p><b>Zweiter Gang (anstelle Tafelspitz mit Apfelkren)</b></p>
<p>Am zweiten Tag erwartete Salzburg seine Besucher »gepudert« wie die berühmten »Nockerln«. Über Nacht hatte es zu schneien begonnen, der strahlende Sonnenschein vom Ankunftsnachmittag war vorerst dahin. Was kein Hinderungsgrund für einen Stadtrundgang in den historischen Vierteln links und rechts der Salzach war. Dabei verzauberte uns Salzburg mit beschneitem Mirabellengarten und Kapuzinerberg, prunkte aber auch mit aufpolierten Gässchen und historischen Orten, Geburts- und Wohnhäusern von Mozart, Karajan, Biber und jeder Menge anderer Musiker. Nicht immer war die Bezeichnung (wie »Geburtshaus«) korrekt – ein Kniefall vor dem Tourismus wohl (Oder werden die Salzburg-Besucher und Musikliebhaber schlicht unterschätzt?) – aber mit typisch salzburgischem Augenzwinkern präsentiert. Immerhin wurde der&nbsp;<i>Phy</i>siker Christian Doppler (unweit der Mozarthäuser) trotz »Dopplereffekt« nicht den&nbsp;<i>Mu</i>sikern zugeordnet – nicht nur kein »X« für ein »U« soll man sich vormachen lassen, auch ein »Phy« ist kein »Mu«!</p>
<p>Nachmittags stand die erste Probe auf dem Plan. Da war – die Gruppe pilgerte eben zum Festspielhaus, traf manchen Kapellmusiker und hielt ihn von der Vorbereitung ab – plötzlich das Knattern eines Hubschraubers zu hören. Ob er einen besonderen Auftrag hatte? Vielleicht war das Christian Thielemann, der zur Probe eingeschwebt kam, oder die Kostümbildnerin Renate Martin, die ein frisch gebügeltes Kleid für Tosca (Anja Harteros) brachte?<sup>[1]</sup></p>
<p>Der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Tosca – ein Besuch der Generalprobe war Dreh-, Angel- und Ausgangspunkt der Reise und soll deshalb in einem Extrabericht beleuchtet werden.</p>
<p>Hernach ging es mit dem Bus quer durch die von weißen Bergen gesäumte Stadt bis zum »Gwandhaus Gössl Salzburg«. Beim berühmten Trachtenschneider gab es einen Empfang mit Crémant, viele besuchten Museum und Laden, und manche Tracht, Schleife oder Socke ging wohl über den Ladentisch. Allerdings blieb die Lage hier letztlich unklar. Eine Teilnehmerin kaufte sich dem Vernehmen nach zwanzig Paar Fußkleidchen, doch kann da etwas nicht stimmen, denn sie sprach davon, dass die Ärmel kostenlos gekürzt werden könnten. Ärmel kürzen bei Socken? Ein Nachfragen, auch in bezug auf Unterröcke, verbot schließlich die Diskretion, obwohl: Mozart – der hätte vermutlich …</p>
<p>Das Menü war so exquisit wie das Beisammensein gesellig. Tafelspitz, Grösti und Saibling standen zur Auswahl und verwirrten nur den, der nicht aufpasste, denn der Saibling ist ein Fisch und nicht mit dem Seitling, einem Pilz, der sich im Salat verausgabte, zu verwechseln.</p>
<p><b>3. Gang (als Ersatz für die Salzburger Nockerln)</b></p>
<p>Auch der dritte Reisetag blieb nicht ohne Erlebnisse. Auf dem Programm diesmal: eine Führung durch das Domquartier und ein Probenbesuch für das Konzert mit Sol Gabetta.</p>
<p>Zunächst hieß es – nun bei herrlichstem Sonnenschein – in die Altstadt pilgern. Vor dem Domquartier war der Treffpunkt, wo sich nun drei Gruppen bildeten. (Am Vortag hatten noch zwei genügt, doch für die Innenräume wären diese zu groß gewesen.) Anschließend gab es einen Rundgang durch die Museen, Sammlungen und den Dom. Im Mittelpunkt des Salzburger Ausstellungskalenders steht derzeit Erzherzog Wolf Dietrich (von Raitenau), welcher der Stadt eine wesentliche Prägung gab (und just wenige Tage nach der Reise, am 26. März, Geburtstag hatte). »Wolf Dietrich«, wie die Salzburger sagen, war übrigens ein Vorgänger Hieronymus Franz Josef Colloredos, jenes Fürsterzbischofs, der uns heute vor allem als derjenige bekannt ist, mit dem Wolfgang Amadé Mozart aneinandergeriet. Wegen einer gewissen Kurzsichtigkeit in Hinsicht auf den musikalischen Nachhall wird heute leicht übersehen, dass Colloredo als Vertreter der Aufklärung Salzburg zu neuer Blüte verholfen hat, aber das nur nebenbei… Spannend waren nicht zuletzt die Sammlung mit Kuriositäten und Pretiosen – lange galt ein Narwalzahn ob seiner gedrehten und langen, spitzen Form als Horn eines Einhorns – ist er aber leider nicht (Oder vielmehr: gottlob ist er es nicht!).</p>
<p>Bald zog es alle wieder nach draußen. Der Frühling stellte sich noch nicht ganz ein, aber bunt, hell und fröhlich zeigte sich Salzburg dennoch. Figuren und Brunnen wurden gerade ihrer Winterhüllen entledigt, Kinder versammelten sich zu einem Friedensmarsch in der Innenstadt.</p>
<p>Nach kurzer Pause ging es zur zweiten Probe. Geplant war nun das Cellokonzert von Robert Schumann, gespielt von der Kapelle und Sol Gabetta. Christian Thielemann war in bester Probenstimmung, ließ die Beine baumeln (!), selbst Mahlers 3. Sinfonie, die eben erst in Dresden erklungen war, schien er noch einmal ganz neu anzupacken. So konnten die Freunde, die wollten, sogar noch länger bleiben und auch diesem Teil zuhören. Die anderen verließen derweil das Festspielhaus und deckten sich mit Mozartkugeln ein.</p>
<p>Es folgte schließlich noch ein vergnüglicher Nachmittag und Abend mit manchen Ideen, Plänen und Unsinnigkeiten. So liegt das arme »Nannerl« Mozart heute unter einer wenig schönen Grabplatte auf dem Petersfriedhof zusammen (!) mit Johann Michael Haydn, das heißt DA liegen sie wohl beide nicht, es ist eher eine (weitere) touristengefällige Aufbereitung – ein wenig pietätlos, armes Nannerl! Die Gruppe reflektierte noch, dass jene Maria Anna Mozart ein langes Leben, aber auch eine unglückliche Ehe und keinen guten Mann gehabt habe. Zumindest sagt man das so in Salzburg. Warum sie ihren greulichen Gatten nicht grausig vergiftet oder gerechterdings erstochen habe, fragte man sich. Doch Erstechen, wussten die Besucher der Tosca-Probe, ist auch nicht mehr, was es früher einmal war. Manchmal stehen die Erstochenen nämlich wieder auf …</p>
<p>Apropos Mord und Rache: Es gibt in Salzburg ein paar nette Cafés: Fürst (jener mit den Mozartkugeln) hat eines, das »Tomaselli« ist mit einer bis auf das Jahr 1700 reichenden Geschichte wohl das älteste. Doch dann ist bald schon Schluss, denn sonst gibt es jede Menge westeuropäisch durchschnittliche oder neuzeitliche Cafés. Diese bieten Cappuccino, Espresso und Milchkaffee an, aber keinen »Einspänner«, keinen »kleinen« oder »großen Braunen«. Ja, ich habe es probiert: nicht einmal eine »Mélange« konnte ich bestellen!!! Wozu hatte ich die Karte der vielen Wiener Kaffeevariationen auswendig gelernt? Vermutlich ist das einfach eine Rache der Salzburger! Denn sie ertragen es und freuen sich, wenn die Sächsische Staatskapelle von Tirol singt und Böhmen spielt oder vom »Sachsenland«, aber ein&nbsp;<i>Wiener</i>&nbsp;Caféhaus in&nbsp;<i>Salzburg</i>, das geht offenbar nicht. Es lieben eben viele Abgründe bzw. Täler zwischen Wien und Salzburg…</p>
<p>Aber schön war es doch (ganz ohne »trotzdem«) – und im nächsten Jahr…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[1] Nein, erfuhren wir später von einer Einheimischen. Mit dem Hubschrauber wurden Bäume nach dem Auslichten vom Kapuzienerberg gebrach – wie unprosaisch! Ein schwebender Thielemann hätte viel besser zu Salzburg und diesen Bericht gepaßt…</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Text: Dr. Wolfram Quellmalz</p>
<p>Bilder: Petra Friedrich, Prof. Dr. R. Koch, Peter Sommer und Dr. E. Wihsgott-Heinze</div>
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		<title>Noch einmal »Ring« mit Stefan Mickisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 11:00:43 +0000</pubDate>
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					<h2 class="entry-title">Noch einmal »Ring« mit Stefan Mickisch</h2>
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				<div class="et_pb_text_inner">Über keif-Moll und Farbcharakter</p>
<p>Es war ein bisschen wie in Bayreuth: Stefan Mickisch kam und der Saal war voll. Viermal [ausverkauft –] je 300 Gäste bei den Einführungsinszenierungen zu »Rheingold«, »Walküre«, »Siegfried« und »Götterdämmerung«! Viele der Gäste nahmen die Gelegenheit war, vor den Aufführungen in der Semperoper die genialen, kurzweiligen und unterhaltsamen Klaviervormittage und -abende im Haus der Kirche zu erleben. Doch der Anteil derer, die nur zu Mickisch kamen und keine Karte für Christian Thielemanns »Ring« bekommen hatten, dürfte ebenfalls nicht klein gewesen sein – das war schon in Bayreuth immer so.</p>
<p>Stefan Mickisch richtet sich an den aufmerksamen Zuhörer, einen, der aufgeschlossen ist. Vorkenntnisse seien – das hatte der Pianist vorab bereits gesagt – nicht vonnöten, zuhören würde genügen. Genau das ist ein wesentlicher Kern im Konzept der Vorträge, die eben doch opernhafte Züge annehmen, kleine Inszenierungen sind. Immer wieder schweift Stefan Mickisch ab, in historischen Bezügen ebenso wie in Tonarten, wenn er am Klavier das Rheingold aufschimmern oder die Walküren reiten lässt, und beginnt schon am Anfang mit einem juristischen Diskurs über »Besitz« und »Eigentum« des von Alberich geschmiedeten Rings. Und so unterhaltsam derlei Nebensächlichkeiten und Anekdoten sind, verliert sich der Pianist nicht in unwesentlichem. Die richtige Mixtur ist wichtig, um das Interesse wachzuhalten. Diese Balance beherrscht Stefan Mickisch perfekt: einerseits gilt es, neues zu erzählen oder zu vertiefen, ohne die Zuhörer zu überfordern, andererseits darf es nicht zu seicht werden. Ein »ach ja, das…« stellt sich beim Publikum nicht ein.</p>
<p>Dafür erfährt man manches, was über graue Theorie hinausragt. Mögen Charpentier oder Mattheson; Knecht, Schubart oder Schilling über Tonartencharakteristiken theoretisiert haben – von Stefan Mickisch erfährt man, welche Farben und welches Temperament sie haben. Das Wotanmotiv klinge zum Beispiel souverän, nach einem Herrscher, dunkelgrünem Jaguar und dunkelroten Sofas im Wohnzimmer, während Fricka schwer zuzuordnen sei, eher könne man es »keif-Moll« nennen.</p>
<p>Musikalisch beginnt Mickisch natürlich mit dem Anfang, dem Werden. Das sei schon ein Schlüsselmoment, die Kunst des ersten Tones (im »Rheingold«). Klingen müsse es, als fänge es nicht an, sondern wäre schon immer da, man nimmt es nur auf einmal wahr. Von dort geht es zu Klangbeispielen – nicht nur bei Wagner, auch bei Schumann fließt der Rhein…</p>
<p>Immer wieder werden die Zuhörer in den Vortrag eingebunden, können sich beteiligen. Mickisch verteilt ebenso »Hausaufgaben«, wie er sich über Widerspruch zu freuen scheint. Auch hier gilt: »Ich möchte nicht alles immer gleich verstehen« (Mickisch). Texte, die nicht gleich verständlich seien, forderten ihn enorm – daran hat er wohl Spaß, und zitiert gleich aus dem »Rheingold« Wotans Antwort auf die Frage Frickas, was der Name »Walhall« bedeute: »Was mächtig der Furcht, | mein Mut mir erfand, | wenn siegend es lebt, | leg&#8217; es den Sinn dir dar!«. Das verstünde (Zitat) »kein Schwein«. Oder Alberichs Selbsteinschätzung, als ihn die Rheintöchter abblitzen lassen: »Von vielen gefall´ ich wohl einer, bei einer kieste mich keine!«. Formulierungen wie diese findet der Pianist schlicht genial.</p>
<p>Und weiter geht es durch den »Ring« – auf welcher Seite trägt Wotan die Augenklappe? Wie oft wird an den vier Abenden geküßt? Überhaupt: man hätte den ganzen »Schlamassel« vermeiden können, wären die Rheintöchter netter zu Alberich gewesen – viele Stunden Oper würden uns erspart! (Wollten wir das?!)</p>
<p>Stefan Mickisch wandelt und wandert nicht nur zwischen den Zeilen des Textes, er wandert in der Literatur bis hin zum »Herrn der Ringe« (Wagner war aber früher da) und Asterix. Und erklärt etymologisch die Herkunft der Namen, denn Wagner hat sie nicht ersonnen, sondern hergeleitet: »Nibelheim« zum Beispiel käme von »Nifhel-heim« …»nifel« = Nebel und »Hel« = die Göttin der Unterwelt (Hella). »Kommst du von Hellas nächtlichem Heer?« fragt Brünnhilde in der Götterdämmerung, so setzt Mickisch nach, wie er immer eine Ring-Passage parat zu haben scheint. Das Wort »Hölle« leite sich »Hella« ab…</p>
<p>Derlei kann der Pianist scheinbar endlos fortführen, aber nie ziellos. So erfährt auch der Besucher, der nur einen Teil verfolgt, was dem vorangegangen ist und was ihm folgt. Und wer es philosophischer mag, kann Stefan Mickisch gerne nach dem transzendenten System des »Ringes« fragen oder danach, ob denn Götter noch Götter sind, wenn sie altern.</p>
<p>Was das Besondere an den Veranstaltungen mit Stefan Mickisch ist: sie haben nichts Gestelltes. Wie in einer guten Inszenierung merkt man nicht, daß sie inszeniert sind. Statt dessen werden sie geprägt von anregender Lebhaftigkeit. Der Pianist widerspricht auch (zu) gerne und fordert zum Widersprich heraus – auf diese Weise immer wieder gern.</p>
<p>Also – nicht nachsinnen, hingehen!</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Text: Wolfram Quellmalz<br />
Foto: Matthias Creutziger</div>
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		<title>Geschenkmitgliedschaften</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 11:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>
Wenn Sie noch nach einem schönen und sinnstiftenden Geschenk suchen, dann möchten wir Ihnen eine Geschenkmitgliedschaft in der Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden ans Herz legen.</p>
<p>Die Mitgliedschaft des Beschenkten endet entweder nach einem Jahr automatisch – ohne dass es einer Kündigung durch Sie oder den Beschenkten bedarf – oder Sie verschenken eine „normale“ Mitgliedschaft, die gemäß unserer Satzung jeweils bis zum 30.09. zum Ende eines jeden Jahres gekündigt werden kann.</p></div>
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		<title>Zum Silvesterkonzert 2017 der Staatskapelle Dresden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2018 11:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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					<h2 class="entry-title">Zum Silvesterkonzert 2017 der Staatskapelle Dresden</h2>
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				<div class="et_pb_text_inner">Wie schön, wenn es im allgemeinen Trubel des Jahreswechsels Anlässe gibt, die einen „kurz vor Schluss“ nochmals mit Freunden zusammenbringen: Ein solch schöner Anlass war die Generalprobe zum Silvesterkonzert 2017, die der Semperoper schon am 29. Dezember ein volles Haus bescherte. Die Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Dresden hatte ein Kartenkontingent von 130 Plätzen zur Verfügung, welches bis zum Konzertbeginn heftig umkämpft war. Viele unserer Mitglieder wollten sich dieses launige Beisammensein nicht entgehen lassen, zumal mit Musik zum 100. Geburtstag der Universum Film AG „Ufa“ die seltene Gelegenheit bestand, die Damen und Herren der Kapelle wieder einmal als opulent klangsinnliches Filmorchester hören zu können – seit der letzten großartigen Aufführung des Rosenkavalier-Stummfilms im November 2014.</p>
<p>Mit der wunderbaren Angela Denoke (als Marschallin in Dresden leider lange vermisst) war eine der außergewöhnlichsten Sopranstimmen unserer Tage eingeladen; die glutvolle österreichische Mezzosopranistin Elisabeth Kulman, die sich eine nicht minder beeindruckende Repertoirevielfalt angeeignet hat, gab sich ein Stelldichein und der gefeierte, vielseitige Tenor Daniel Behle ließ es sich nicht nehmen, keck Filmoperetten-Melodien zu schmettern. Eine große Revue-Treppe war schwungvoll durch die Sitzreihen der Sächsischen Staatskapelle aufgebaut und unter der Leitung ihres alten und neuen Chefdirigenten Christian Thielemann, der das passende Handgelenk für die leichte Muse schon vor Jahren getestet hatte, konnte der Abend losrauschen.</p>
<p>Nachdem 2016 mit gewichtigen konzertanten und sinfonischen Werken von Bruch und Tschaikowsky aufgewartet worden war, freute man sich also im Wechsel wieder auf Musik, bei der die Beine locker mitwippen durften – sofern dies die Arthritis beim Publikum erlaubte. Mit „Melodie des Herzens“ war im Dezember 1929 der erste Ufa-Tonfilm auf den Markt gekommen, bis zum endgültigen Aus der Produktion im April 1945 entstanden zahllose weitere Filmoperetten, deren langlebigste Evergreens im Silvesterkonzert in üppiger Auswahl zu hören waren. Mit makellos nobler Stimmführung, die die elegante Herkunft aus dem Opernfach nie verleugnete, sang Angela Denoke die berührend sentimentalen Titel „Ich steh‘ im Regen“, „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“, „Bei dir war es immer so schön“ und „Frag nicht, warum ich gehe“. Einen heiteren Kontrapunkt setzte Daniel Behle mit den Klassikern „Heut ist der schönste Tag in meinem Leben“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Ob blond, ob braun, ich liebe alle Fraun“ und „Ein Lied geht um die Welt“, dabei mit seiner &#8211; obgleich größeren &#8211;  Stimme bewusst an das Timbre des legendären Joseph Schmidt erinnernd. Kokette Liebesduette der beiden Starsänger durften natürlich nicht fehlen. Rund 80% ihrer Tonfilmzeit hat die ursprüngliche Ufa in den tausend Jahren von 1933 bis 1945 durchlaufen. Mag wohl sein, dass die Auswahl zweier dezidiert als Durchhalteschlager komponierter Lieder Zarah Leanders von mancher Seite als etwas instinktlos angesehen wurde, doch Elisabeth Kulman sang sie entschlackt aller propagandistischen Konnotation als verinnerlicht-sensible Liebeslieder mit großer Nachdenklichkeit. Auch für die Titel „Kann denn Liebe Sünde sein“, „Nur nicht aus Liebe weinen“ und Marlene Dietrichs unsterbliches „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ fand die Sängerin jeweils den perfekt passenden Ausdruck und die adäquat große Abendrobe, wobei das unauffällige Entsorgen abgeworfener Pelzmantillen feines Takt- und Fingerspitzengefühl vom Orchester verlangte &#8230;</p>
<p>Künstlerischer Knüller des Konzerts war das eigens zusammengestellte Tanzmusikorchester in Erinnerung an den großen Marek Weber (1888-1964), dessen Aufnahmen noch auf raren Grammophonplatten zu belauschen sind. Unter souveräner Piano-Direktion von Johannes Wulff-Woesten spielten die Kapellmusiker und deren Gäste mit fantastischer Präzision, absoluter Stilsicherheit und hinreißend brillanter Spielfreude. Chapeau!</p>
<p>Die Staatskapelle in rein sinfonischem Gewand kam bedauerlicher Weise bei der überreichen Programmauswahl doch etwas zu kurz. Erich Wolfgang Korngolds mit dem Oscar prämierte Hollywoodmusik zu „Unter Piratenflagge“ (mit Errol Flynn und Olivia de Havilland) eröffnete das Konzert, passend zur derzeitigen, atemberaubenden Neuproduktion seiner Oper „Die tote Stadt“ (mit Burkhard Fritz und Manuela Uhl). Der erste abendfüllende Farbfilm, die Ufa-Jubiläumsproduktion „Münchhausen“ von 1942 nach dem Drehbuch des verfemten Erich Kästner, war mit einigen markanten Musiksequenzen ebenfalls im Programm zu finden, darüber hinaus agierte die großbesetzte Kapelle aber lediglich als luxuriöse Begleit-Combo. Erfreulich war, dass unter den Musikern auch einige junge Mitglieder der Giuseppe-Sinopoli-Akademie saßen, die auf ihrem Berufsweg in die Spitzenorchester dieser Welt somit gleich auch eine Fernseh-Feuertaufe bei der Sächsischen Staatskapelle erlebten.</p>
<p>Die Konzerte vom 30. und 31. Dezember in der Semperoper wurden aufgezeichnet, so dass man am Silvesterabend das runde und beschwingte Programm noch einmal im ZDF verfolgen konnte, wobei die Stimmung im Saal trefflich eingefangen war: drei hervorragende Solisten, ein heiter gelaunter Christian Thielemann, eine hochflexible Staatskapelle, ein grandioses Marek-Weber-Orchester und ein Publikum in silvesterfroher Rezeptionshaltung. Und es ist doch auch irgendwie wahnsinnig sympathisch, wenn hohes Blech mal knapp neben das Ziel schießt, oder der blendend aufgelegte Chefdirigent und Wagnerspezialist bei Informationen wie „Frauen sind keine Engel“ vor Schreck mal einen Tempowechsel verschlägt, oder den großartigen Sängern beim „Tanz auf dem Vulkan“ mal kurz die Worte fehlen – ein solch lebensnahes und facettenreiches Konzert zum Silvesterabend hört man auch in der ZDF-Mediathek gern immer wieder. Manchmal braucht es eben wirklich keine Millionen, sondern nur „Musik, Musik, Musik“!</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Text: Tobias Teumer<br />
Foto: Matthias Creutziger</div>
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		<title>Kostenfreie Kinderbetreuung bei Vormittagskonzerten am Wochenende 17/18</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 11:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
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					<h2 class="entry-title">Kostenfreie Kinderbetreuung bei Vormittagskonzerten am Wochenende 17/18</h2>
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				<div class="et_pb_text_inner">Wir bieten auch für das Konzertjahr 2017/2018 wieder an allen Vormittagsterminen (11:00 Uhr) von Symphoniekonzerten und Sonderkonzerten eine kostenfreie Kinderbetreuung an. Somit können Eltern kleinerer Kinder (3 bis 7 Jahre) an den Konzerten der Staatskapelle teilnehmen und diese unbeschwert genießen. Sie wissen ihre Kinder in bester Obhut.</p>
<p>Hier nochmals für die Betreuung die Konzerttermine im Einzelnen:</p>
<p>Sonntag, 25.02.2018 (7. Symphoniekonzert)<br />
Sonntag, 15.04.2018 (9. Symphoniekonzert)<br />
Samstag, 19.05.2018 (10. Symphoniekonzert)<br />
Sonntag, 10.06.2018 (11. Symphoniekonzert)<br />
Sonntag, 08.07.2018 (12. Symphoniekonzert)</div>
			</div>
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			</item>
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		<title>Probenbesuch bei Daniel Harding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bianca Meiburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2018 11:00:52 +0000</pubDate>
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					<h2 class="entry-title">Probenbesuch bei Daniel Harding</h2>
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				<div class="et_pb_text_inner">Im vergangenen Juni hatte Daniel Harding zuletzt die Sächsische Staatskapelle besucht. Auf dem Programm damals standen Gustav Mahlers »Blumine« und die »Kindertotenlieder« sowie Antonín Dvořáks 8. Sinfonie, im Anschluß ging es mit dem Programm auf Europa-Tournée. Der Freundeskreis hatte dies als Gelegenheit zu einem Ausflug nach Wrocław genutzt und das Konzert noch einmal im Narodowe Forum Muzyki (Nationalen Forum für Musik) erlebt (unseren Reisebericht finden Sie hier).</p>
<p>Nun kehrte Daniel Harding nach Dresden zurück und sprang für den erkrankten Robin Ticciati ein. Wieder stand ein Werk Gustav Mahlers mit Gesang auf dem Programmzettel, außerdem Alban Bergs Violinkonzert »Im Andenken eines Engels«.</p>
<p>Wie immer hatten die Mitglieder des Freundeskreises Gelegenheit, die Generalprobe zu besuchen. Auch wenn Musiker und Dirigent dann jeweils leger in Pullover oder T-Shirt kommen, ist die Arbeit doch nicht weniger ernsthaft und gespannt als im Konzert. Doch die Kleidung ist nicht der einzige Unterschied zum Konzert. In Generalproben wird noch unterbrochen und wiederholt, man diskutiert, es gibt Analysen des Dirigenten und letzte Wünsche vor dem Konzert. Und auch die Programmfolge entspricht oft nicht dem Konzertplan. Während dort die Sinfonie in der Regel nach der Pause gespielt wird, ist es in den Proben meist umgekehrt – hier richtet man sich nach dem Solisten und gibt diesem etwas mehr Zeit. Ebenso nur in Proben zu erleben: Wenn Anlaß besteht, es etwas zu feiern gibt, den Geburtstag eines Orchestermitglieds etwa, spielen die Kollegen einen Tusch.</p>
<p>Für das erste Konzert im neuen Jahr waren mit Isabelle Faust (Violine) und Regula Mühlemann (Sopran) zwei der besten ihres Fachs verpflichtet worden. Den Anfang in der Generalprobe durfte die Schweizer Sopranistin machen, die im vierten Satz von Gustav Mahlers 4. Sinfonie gefragt war. In Dresden hat man sie 2016 bereits in Haydns »Schöpfung« gehört sowie (im gleichen Jahr) im Adventskonzert der Staatskapelle. Seitdem hat sie sich enorm weiterentwickelt: die Klarheit und Brillanz ist ihrer Stimme erhalten geblieben, dafür hat sie vor allem in der Höhe an Volumen gewonnen, während sie nach wie vor mit weichem Timbre in tieferen Lagen einnimmt.</p>
<p>Daniel Harding legte von Beginn größten Wert auf Details. Er unterbrach zwar nie, faßte aber nach jedem Satz noch einmal zusammen und ließ einzelne Passagen wiederholen – nicht, um Fehler zu korrigieren, sondern wegen der Feinarbeit. Am wichtigsten schien das Tempo. Immer wieder kam Daniel Harding darauf zurück (»wie Gesang, wenn sie atmen«). Und: er sagte nicht nur, er fragte auch, ob es den Musikern zum Beispiel möglich ist, ein Legato etwas früher zu setzen. Später dann, als Regula Mühlemann auftrat, wandte er sich um, vergewisserte sich bei der Assistenz, ob im Saal das ankam, was er wollte. Daniel Harding gelangen feinste Schattierungen, man vermeinte sich in die Bergwelt versetzt zu sehen, in der der Komponist viele seiner Werke geschrieben hat. Das klang, als hallte Gesang von dort zurück, aber überraschte darüber hinaus aber mit ausgefeilten Übergängen, die mitunter unvermittelt schienen wie wendiges Wetter. Das Liedhafte kam der ganzen Sinfonie zugute und vollendete sich im vierten Satz.</p>
<p>Danach, beim Violinkonzert, schien weniger Justierung nötig, aber hier stellte Daniel Harding sich und sein Orchester besonders auf die Solistin ein. Und viel mehr noch als Mahler beeindruckt dieses Werk! Es überragte die Sinfonie, möchte man sagen, es jedem sagen, der das Wort »Zwölftonmusik« mit säuerlichem Ausdruck auf der Zunge hat und die Nase rümpft – nein! Man sollte vergessen, was man über Zwölftonmusik gehört hat, und sich auch über die der Werkarchitektur eingepflanzten Zahlensymbolik erst nach dem Anhören informieren, denn dieses Konzert ist schlicht eine Offenbarung, vor allem, wenn es mit so viel Delikatesse und Herzblut vorgetragen wird wie von Isabelle Faust und der Dirigent derart sensibel auf jede Note, jede Regung, jeden Hauch eingeht. In zwei Sätzen umreißt Alban Berg ein Portrait und ein Sterben, denn »Dem Andenken eines Engels« (die Worte hatte Berg selbst in seiner Widmung formuliert) ist hier nicht nur unverzichtbarer Untertitel, sondern der innere Gehalt des Stückes.</p>
<p>Gläsern und fragil war Isabelle Fausts Ton, zerbrechlich und zart, aber von größter Beseelung und Farbigkeit. Im Flüchtigen des Klangs lag das Ende bereits inbegriffen wie die Erlösung – nicht dumpf, schwarz und niederdrückend war dies Ende, es war ein lichter Aufstieg. Auch im zweiten Satz, der zwischen fahlen, hoffnungslos scheinende Klängen und einem kehligen Krächzen der Krähe hallte, blieb immer die feine Singstimme erhalten. Umgeben vom ganzen Orchester konzentrierte sich alles auf die umwerfende Solistin, die mit Wärme betörte und – ganz nebenbei – ihre stupende Technik einsetzte, die mit der linken Hand die zweite Stimme zupfte, während die rechte die erste strich – ganz ohne jede aufgesetzte Étude à la Paganini!</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Text: Wolfram Quellmalz<br />
Foto: Matthias Creutziger</div>
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